MarineJugend/Mitgliederzeitung/Blauer Peter 2006-2

Pfinstlager am Stockweiher

 

Alle hatten Stoßgebete zum Himmel geschickt. Die letzten Wochen waren trüb, kalt und nass. Das richtige Wetter, um an Pfingsten zum Stockweiher zu fahren – brrrr.

Die Meldungen der Wetterfrösche klangen einfach zu gut, trocken, Sonne – wir konnten’s nicht glauben. Deswegen kam die meisten zum Treffpunkt am Bootsschuppen noch mit dicker Jacke, Sweater, langen Hosen usw. Die Sonne schien zwar, aber man weiß ja nie …

Wir wurden – zum Glück – eines besseren belehrt! Der Stockweiher zeigte sich in diesem Jahre von seiner allerbesten Seite: Randvoll mit Wasser, Sonne satt, Wind – gerade richtig für uns Anfänger, mit einem Wort zu beschreiben – SUPER! Dieses Wetter wünschen wir uns von nun an für jedes unserer Segelwochenenden am Stockweiher.

Jetzt aber im Ernst:

Pünktlich um 15.00 Uhr fuhren wir am Freitag vor Pfingsten gut gelaunt am Bootsschuppen ab. Im Gepäck hatten wir unsere Jolle „Seestern“, unseren Optimisten „Seeräuber“, Sicherheitsboot „Seegurke II“ und viel Zeltmaterial zum Unterbringen unserer Mannschaft.

Nach fast zwei Stunden erreichten wir unser Ziel, den „Etang du Stock“ in Rhodes (Frankreich), den Stockweiher. Den Ankunftstag nutzten wir zum Aufbau unseres Zeltlagers und zum Aufriggen der Boote. Dank mehrjähriger Übung klappte alles wie am Schnürchen. Die „alten Hasen“ arbeiteten die „Neuen“ ein.  Aus der Kombüse gab’s Piratensuppe – traditionell zur Eröffnung des Lagers und natürlich mit dem besten französischen Weißbrot der Welt aus Berthelming.

Samstag und Sonntag standen – dank des wirklich hervorragenden Wetters – ganz im Zeichen der Segelboote. Keines lag lange am Ufer, auch hier zeigte sich zwischen den Erfahreneren und den Neulingen gute Teamarbeit. Wer Freizeit hatte, nutzte diese zum Sonnen baden.

Ach ja, fast hätte ich’s vergessen, eine Premiere hatten wir auch: Zum ersten Mal gab es selbst gefangenen Fisch! Allerdings haben einige der Angler die gegrillten Würstchen den Fischen vorgezogen. Eigentlich komisch, oder?

Ach ja, Regen hatten wir doch noch, rechtzeitig zum Abbauen erreichten uns gerade so viele Tropfen, dass unsere Zelte nass waren. Das tat der guten Stimmung im Zeltlager aber überhaupt keinen Abbruch. Nachdem der Himmel aufgeklart war, war zum letzten Mal segeln angesagt, bevor das Zeltlager endgültig abgeschlagen wurde.

 

Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, lassen wir am besten diese sprechen.

 

Wir zeigen Flagge am

Stockweiher

Blick von unserer Zeltstadt
auf den See

Anglerlatein?!

Aufriggen der Boote

Die letzten Handgriffe


Bei Problemen hilft unser Sicherheitsboot

Am Steg

Eine Libelle entpuppt sich an unserem
Zelt, das sieht man nicht alle Tage
Bereitmachen zum Segeln im
„Seestern“
Backen und Banken
Was gab’ hier eigentlich zu sehen?
Seestern in Fahrt



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