Pfinstlager
am Stockweiher
Alle hatten
Stoßgebete zum Himmel geschickt. Die letzten Wochen waren trüb, kalt und nass.
Das richtige Wetter, um an Pfingsten zum Stockweiher zu fahren –
brrrr.
Die
Meldungen der Wetterfrösche klangen einfach zu gut, trocken, Sonne – wir
konnten’s nicht glauben. Deswegen kam die meisten zum Treffpunkt am
Bootsschuppen noch mit dicker Jacke, Sweater, langen Hosen usw. Die Sonne schien
zwar, aber man weiß ja nie …
Wir wurden –
zum Glück – eines besseren belehrt! Der Stockweiher zeigte sich in diesem Jahre
von seiner allerbesten Seite: Randvoll mit Wasser, Sonne satt, Wind – gerade
richtig für uns Anfänger, mit einem Wort zu beschreiben – SUPER! Dieses Wetter
wünschen wir uns von nun an für jedes unserer Segelwochenenden am
Stockweiher.
Jetzt aber
im Ernst:
Pünktlich um
15.00 Uhr fuhren wir am Freitag vor Pfingsten gut gelaunt am Bootsschuppen ab.
Im Gepäck hatten wir unsere Jolle „Seestern“, unseren Optimisten „Seeräuber“,
Sicherheitsboot „Seegurke II“ und viel Zeltmaterial zum Unterbringen unserer
Mannschaft.
Nach fast
zwei Stunden erreichten wir unser Ziel, den „Etang du Stock“ in Rhodes
(Frankreich), den Stockweiher. Den Ankunftstag nutzten wir zum Aufbau unseres
Zeltlagers und zum Aufriggen der Boote. Dank mehrjähriger Übung klappte alles
wie am Schnürchen. Die „alten Hasen“ arbeiteten die „Neuen“ ein. Aus der Kombüse gab’s Piratensuppe –
traditionell zur Eröffnung des Lagers und natürlich mit dem besten französischen
Weißbrot der Welt aus Berthelming.
Samstag und
Sonntag standen – dank des wirklich hervorragenden Wetters – ganz im Zeichen der
Segelboote. Keines lag lange am Ufer, auch hier zeigte sich zwischen den
Erfahreneren und den Neulingen gute Teamarbeit. Wer Freizeit hatte, nutzte diese
zum Sonnen baden.
Ach ja, fast
hätte ich’s vergessen, eine Premiere hatten wir auch: Zum ersten Mal gab es
selbst gefangenen Fisch! Allerdings haben einige der Angler die gegrillten
Würstchen den Fischen vorgezogen. Eigentlich komisch,
oder?
Ach ja,
Regen hatten wir doch noch, rechtzeitig zum Abbauen erreichten uns gerade so
viele Tropfen, dass unsere Zelte nass waren. Das tat der guten Stimmung im
Zeltlager aber überhaupt keinen Abbruch. Nachdem der Himmel aufgeklart war, war
zum letzten Mal segeln angesagt, bevor das Zeltlager endgültig abgeschlagen
wurde.
Da Bilder
bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, lassen wir am besten diese sprechen.
Wir
zeigen Flagge am
Stockweiher |
Blick von unserer Zeltstadt auf den
See
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Aufriggen der Boote |
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Bei Problemen hilft unser
Sicherheitsboot
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Eine Libelle entpuppt sich an unserem Zelt, das
sieht man nicht alle Tage
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Bereitmachen zum Segeln im
„Seestern“
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Backen und Banken |
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Was gab’ hier eigentlich zu sehen? |
Seestern in
Fahrt |